Viele von euch wissen, wer ich bin. Aber die wenigsten wissen wirklich, was mein Hintergrund im Golf ist. Mit dieser E-Mail möchte ich euch deshalb kurz erklären, wer ich bin, was ich in den letzten Jahren gemacht habe und warum ich heute dort stehe, wo ich golftechnisch stehe – mit dem Wissen und der Erfahrung, die ich mir über Jahrzehnte aufgebaut habe.
Ich habe das Gefühl, dass viele von euch meine golferische Karriere gar nicht im Detail kennen. Genau das möchte ich hier ändern.
Mein Ansatz: Der Ball lügt nicht
Mein gesamter Unterricht basiert auf einem einfachen Prinzip: „The Ball Never Lies.“
Es geht nicht darum, wie dein Schwung aussieht. Es geht darum, was dein Schlägerblatt im Treffmoment liefert. Der Ballflug ist die einzige objektive Wahrheit im Golf.
Während im traditionellen Unterricht oft statische Positionen kontrolliert wurden, arbeite ich anders. Ich analysiere zuerst deinen Ballflug – Startrichtung, Kurve, Spin – und leite daraus ab, was im Impact tatsächlich passiert ist. Wir arbeiten also rückwärts vom Ergebnis zur Ursache.
Ein Schwung darf unkonventionell aussehen. Wenn die Schlagfläche im richtigen Verhältnis zur Schwungbahn steht, funktioniert er.
Gefühl vs. Realität
Du kennst das: Du glaubst, du machst etwas – aber in Wahrheit passiert etwas ganz anderes.
Genau hier setze ich an. Ich arbeite mit messbarer Realität statt mit Meinungen. Wir verändern nur das, was den Impact wirklich beeinflusst. Kein Ratespiel. Keine Vermutungen.
Biomechanik & Bodenreaktionskräfte
Leistung entsteht nicht aus den Händen. Leistung entsteht vom Boden.
Nach Newtons drittem Gesetz erzeugst du Kraft, indem du gegen den Boden drückst. Wenn deine Sequenz – vom Boden über Hüfte und Rumpf bis in den Schläger – nicht stimmt, leidet dein Ballflug.
Deshalb arbeite ich seit Jahren intensiv mit Biomechanik, Kinematik und modernen Messsystemen. Lange bevor Launch-Monitore Standard wurden, habe ich genau diese physikalischen Zusammenhänge unterrichtet.
Die Ball Roll Laws – Putten ist Physik
Auch auf dem Grün gilt: Der Ball lügt nicht.
Putten ist keine Kunstform. Es ist Kollisionsphysik. Entscheidend sind:
Abflugwinkel
Seitenspin
Rutschphase
Reiner Roll
Du lernst, die Rutschphase zu minimieren, Seitenspin zu eliminieren und deinen Putter objektiv auf deine Mechanik abzustimmen. Mit hochpräziser 3D-Technologie wird Putten messbar – nicht mystisch.
Mein Golf-ManifestÜber die Jahre habe ich klare Regeln entwickelt, die dein Score sofort stabilisieren:
Fairway First – Wenn du keinen Driver spielst, musst du das Fairway treffen.
Wedge = Grün – Mit einem Wedge gehört der Ball aufs Grün.
Vermeide die Dead Zone (30–80 m) – Spiele volle Distanzen oder unter 30 Meter.
15-Yard-Sicherheitsregel – Erforderliche Carry-Distanz + 15 Yards = Mindestanforderung.
Wenn ein Hindernis 200 Yards Carry verlangt, brauchst du eine verlässliche 215-Yard-Distanz. Keine Hoffnungsschläge. Keine „Vielleicht-treffe-ich-ihn-perfekt“-Entscheidungen.
Kenne deine ZahlenDu spielst nicht deine Bestleistung. Du spielst deinen Durchschnitt.
Deine Carry-Distanzen müssen auf wiederholbaren Schlägen basieren – 7 bis 8 von 10 Treffern. Diese Zahlen gehören ins Yardage-Book. Sie sind dein visueller Vertrag mit dir selbst.
Warum ich heute dort stehe, wo ich stehe
Alles, was ich in den letzten Jahren aufgebaut habe – von Biomechanik über Ballflug-Analyse bis hin zu 3D-Putting-Systemen – basiert auf einem Prinzip:
- Golf ist kein Spiel der Hoffnung.
- Golf ist Physik.
- Golf ist Disziplin.
- Golf ist messbare Realität.
Und genau deshalb stehe ich heute dort, wo ich stehe – mit einem klaren, datenbasierten System, das nicht auf Meinungen beruht, sondern auf überprüfbaren Fakten.
Ich hoffe, es gefällt euch, etwas mehr über meinen Hintergrund und meine golferische Entwicklung zu erfahren.