エピソード

  • E54 - Wenn Kinder Häusliche Gewalt miterleben
    2025/12/08
    In dieser Episode schwenken wir den Fokus, der in der letzten Episode fast ausschließlich auf Erwachsenen lag, nun auf diejenigen, die in der Debatte um Häusliche Gewalt viel zu häufig aus dem Blick geraten: Kinder. Wie ist das eigentlich für Kinder, wenn sie Gewalt zwischen Erwachsenen, die ihnen noch dazu auch nahe stehen, mitbekommen? Ist es wirklich so schlimm, wenn sie es nur miterleben und nicht direkt von der Gewalt betroffen sind? Unsere kurze Antwort lautet: JA. Und in dieser und der nächsten Episode erklären wir euch, warum das so ist.
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    1 時間 7 分
  • KrimShort #16 Überlebens- und Bindungsmechanismen in Gewaltsituationen
    2025/09/29
    Warum lächelt sie obwohl sie gerade belästigt wird? Warum kooperieren Opfer bei Geiselnahmen oder Kidnapping? Warum bleiben manche Menschen viel zu lange in gewaltvollen Beziehungen? Das sind Fragen, die in der Forschung zu Coping, Traumareaktionen und Gewaltbeziehungen seit Jahren diskutiert werden und wir wollen das Ganze mal für euch einordnen. Diese Podcastfolge beleuchtet die psychologischen Überlebensstrategien, die in akuten und dauerhaften Gewaltsituationen greifen: von Appeasement-Strategien und dem viel diskutierten Fawning bis hin zum komplexen Phänomen des Trauma Bondings. **Quellen:** Bailey, B. et al. (2023): Appeasement: replacing Stockholm syndrome as a definition of a survival strategy, European Journal of Psychotraumatology, 14:1, 2161038, DOI: 10.1080/20008066.2022.2161038 Cantor and Price (2007) Carnes, P. J. (1997). The Betrayal Bond: Breaking free of exploitive relationships. Deerfield Beach, FL: Health Communications. Dutton, D. G., & Painter, S. (1981). Traumatic bonding: The development of emotional attachments in battered women and other relationships of intermittent abuse. Victimology, 6(1–4), 139–155. Dutton, D. G. & Painter, S. (1993). Emotional attachments in abusive relationships: a test of traumatic bonding theory. In: Violence and Victims. Band 8, Nr. 2, 1993, S. 105–120. Fonseca, N. de Q. L., & Oliveira, B. Q. de. (2021). Bindungstrauma: Konzepte, Ursachen und Mechanismen in intimen Beziehungen. Zenodo. Gilbert, P. (2000). The relationship of shame, social anxiety and depression: The role of the evaluation of social rank. Clinical Psychology & Psychotherapy, 7(3), 174–189. Gilligan, C. (1982). In a different voice: Psychological theory and women’s development. Cambridge, MA: Harvard University Press. Newton, J. R. (2016). Appeasement: A behavioral strategy for survival in human and nonhuman primates. Behavioral and Brain Sciences, 39, e216. https://doi.org/10.1017/S0140525X15002364 Porges, S. W. (2001). The polyvagal theory: Phylogenetic substrates of a social nervous system. International Journal of Psychophysiology, 42(2), 123–146. Ridgeway, C. L. (2011). Framed by gender: How gender inequality persists in the modern world. Oxford, UK: Oxford University Press. Stockinger, L. (2023). Qualitative Untersuchung von Resilienz bei Dual-Trauma Couples (Masterarbeit, Universität Wien). Universität Wien. Walker, P. (2013). Complex PTSD: From surviving to thriving. Lafayette, CA: Azure Coyote. Walkup, M. (2008). Fawning: Trauma response and the “appease” reaction. In C. R. Figley (Ed.), Encyclopedia of Trauma (pp. 263–265). Thousand Oaks, CA: SAGE. Wood, J. T. (2013). Gendered lives: Communication, gender, and culture (10th ed.). Boston, MA: Cengage Learning. World Health Organization. (2012). Understanding and addressing violence against women. Geneva, Switzerland: World Health Organization.
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    17 分
  • KrimShort #15 Das "Stockholmsyndrom"
    2025/09/15
    **Shownotes folgen in Kürze**
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    18 分
  • E53 - Häusliche Gewalt
    2025/09/02
    Wenn von häuslicher Gewalt die Rede ist, geht es nicht nur um sichtbare Verletzungen. Gewalt in Partnerschaften und Familien kann viele Gesichter haben. In dieser Folge schauen wir uns das Ganze mal etwas genauer an: Wie verbreitet ist dieses Phänomen tatsächlich? Was wissen wir aus Hell- und Dunkelfeldstudien? Welche Faktoren führen dazu, dass Menschen in Opfer- oder Täterrollen geraten? Welche tiefen Spuren kann häusliche Gewalt im Leben der Betroffenen hinterlassen? Und warum stößt die Strafverfolgung hier so oft an ihre Grenzen?
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    1 時間 26 分
  • KrimShort #14 - Das Viktimisierungs-Furcht-Paradoxon
    2025/08/18
    In dieser KrimShort geht es um ein Phänomen aus der Forschung rund um Kriminalitätsfurcht und Viktimisierung: Ist euch schon mal aufgefallen, dass es Gruppen gibt, die in Befragungen höhere Furchtlevel aufweisen als andere Gruppen, obwohl sie den offiziellen (Hellfeld-)Statistiken zufolge weniger häufig von Kriminalität betroffen sind? Woher kommt also die erhöhte Besorgnis? Ist sie berechtigt oder reagieren diese Gruppen über? Das und mehr hört ihr hier!
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    29 分
  • KrimNews #1 - What the News?!
    2025/03/04
    In dieser Folge schnacken wir über interessante KrimFacts, die uns in den letzten Monaten über den Weg gelaufen sind und über die neue Kategorie, die wir ins Leben rufen, die KrimNews. Dazu gibts natürlich auch die passenden thematischen Teaser. Und wir verraten euch, mit welchen Themen wir uns dieses Jahr vertieft beschäftigen wollen. Das und mehr hört ihr hier!
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    1 時間 4 分
  • KrimShort #13 - Der Labeling Approach
    2024/12/02
    Bei kriminologischen Theorien geht es immer um die Erforschung der Ursachen für kriminelles Verhalten, sei es im Individuum selbst, seinem direkten Umfeld oder der Gesellschaft. Die kriminologische Denkrichtung, die wir in dieser Folge näher beleuchten, geht noch einen Schritt zurück und fragt, wie und warum bestimmte Handlungen überhaupt als abweichend oder kriminell bewertet und gelabelt werden und welche Auswirkungen dieses Label und die damit verbundenen Reaktionen des sozialen Umfeldes und der Gesellschaft insgesamt auf Menschen haben. Schlägt jemand vielleicht eine kriminelle Karriere ein, weil er oder sie schon früh im Leben als „Abweichler“, „Störenfried“ oder „Krimineller“ markiert wurde? Spielen bei solchen Prozessen eventuell auch rassistische oder klassistische Vorurteile eine Rolle? Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Schüler oder Schülerinnen in eurer Klasse, die, egal was angestellt wurde, immer als erstes verdächtigt wurden, weil sie schon von Lehrer:innen, Mitschüler:innen und häufig sogar von ihren eigenen Eltern aus bestimmten Gründen als ungezogen und frech angesehen wurden? Ja, was wohl aus denen geworden ist? Genau damit beschäftigt sich der Labeling-Ansatz.
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    21 分
  • KrimShort #12 - Die Institutionelle Anomietheorie (Messner & Rosenfeld)
    2024/10/31
    Diese Episode beschäftigt sich mit einer sehr komplexen Theorie, der Institutionellen Anomietheorie, auch IAT genannt. Sie versucht die Mikro-Ebene, auf der sich Merton bewegte, mit der Makro-Ebene (gesellschaftliche Strukturen, Institutionen) zu verbinden.
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    32 分