エピソード

  • #26 »Die Idee zu diesem Roman hatte ich schon vor 20 Jahren« – mit John Snowley
    2026/04/21

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    In der heutigen Episode habe ich John Snowley zu Gast. Ist das ein Pseudonym oder sein richtiger Name? Diese Frage ging mir zuallererst über die Lippen.

    Im vergangenen Jahr hat John den dystopischen Klimathriller »2055: Die Rache des Wanderers – Teil 1: Konflikt« veröffentlicht. Es ist der Auftakt einer Trilogie, die insgesamt 900 Seiten umfasst und mich sofort in ihren Bann gezogen hat.

    Die tiefgründigen Charaktere, sein sogartiger Schreibstil und die Fähigkeit, kraftvolle Bilder zu malen, hinterließen bei mir den Eindruck, dass John sich sehr gut auf sein Debüt vorbereitet hat.

    Die Idee zu seinem Roman hatte er bereits vor 20 Jahren.

    John verrät:

    wie er sich das Schreiben und die Dramaturgie beigebracht hat,

    wer ihn inspiriert und beeinflusst hat,

    wie er die Charaktere in seinem Roman gewissermaßen als Sprachrohr verwendet, um seine eigenen Emotionen und Weltansichten zu kommunizieren,

    wie die Zusammenarbeit mit seinem Lektor Oliver Uschmann aussah,

    wie oft er »falsche« erste Sätze über den Haufen wirft, bis er zum »richtigen« gelangt

    und wie er zu seiner Autorenstimme gefunden hat.

    Am Ende sprechen wir noch über Selfpublishing, Verkaufszahlen und Buchmarketing.

    »Wenn ich's mache, dann mache ich's richtig«, lautet seine rühmliche Einstellung, an der sich alle Kunstschaffenden ein Beispiel nehmen sollten.

    Viel Spaß beim Hören!


    Shownotes

    Hier geht's zu Johns Buch:

    https://amzn.eu/d/06QG7OrW

    Hier geht's zu Johns Instagram-Profil

    https://www.instagram.com/johnsnowley.autor/?utm_source=ig_web_button_share_sheet

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    1 時間 19 分
  • #25 Wie uns KI inspiriert und tiefgründiger schreiben lässt – mit Ron Kellermann
    2026/03/30

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    KI erzeugt generischen Einheitsbrei ohne künstlerischen Wert, so das gängige Argument der KI-Kritiker. Doch das ist Unsinn.

    In dieser Episode spreche ich mit dem Dramaturgen und Storytelling-Experten Ron Kellermann über die Rolle von künstlicher Intelligenz beim kreativen Schreiben. Ron vertritt da eine klare Haltung: KI ist eine Maschine, die Inhalte erstellt, zum Teil ziemlich gute, aber keine kreative Verantwortung trägt. Sie zwingt uns nicht, das, was sie schreibt, ernst zu nehmen. Betrachtet man KI als das, was sie ist: eine Maschine, so erübrigen sich ganz viele andere Fragen.

    Ron nimmt uns mit in seinen Schreibprozess und erklärt, wie ihm KI bei der Entstehung seines neuen Buchs »Hot Plot« unterstützt hat. Dafür werfen wir einen Blick auf die fünf Phasen der Content-Entwicklung: Ideenfindung und -analyse, Recherche, Entwickeln, Schreiben, Überarbeiten.

    Für jede dieser Phasen nutze er KI, sagt Ron, was ich spannend fand, denn ich nutze sie zwar für die Ideenfindung und Recherche, nicht aber für das Schreiben selbst. Überhaupt gehen Ron und ich beim Schreiben unterschiedlich vor.

    Herausgekommen ist ein unterhaltsames Gespräch darüber, wie KI das Schreiben, ja allgemein die Kunst verändert. Bekommen wir es bald mit einer Flut austauschbarer Geschichten zu tun, weil KI das Schreiben demokratisiert? Davon ist auszugehen. Richtig eingesetzt, wird uns KI jedoch zu mehr inhaltlicher und emotionaler Tiefe verhelfen.

    Und da liegt die Chance für alle, die den Umgang mit ihr lernen.

    Shownotes:

    Rons Website:

    https://ronkellermann.de/

    Rons neues Buch:

    https://ronkellermann.de/green-storytelling-und-climate-fiction/hot-plot/



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    1 時間 24 分
  • #24 Warum sich die Zusammenarbeit mit einer Autorenbegleiterin lohnt – mit Isabelle Romann
    2026/03/09

    Heute habe ich eine freiberufliche Lektorin für Fach- und Sachbücher zu Gast.

    Isabelle Romann setzt sich dafür ein, dass unser Augenmerk auf dem Inhalt liegt, was nur gelingt, wenn Texte möglichst wenige Tipp-, Grammatik- und Kommafehler aufweisen. Ein Job, den eine KI heute zum Teil schon beherrscht, deshalb konnte ich mir die Frage nicht verkneifen: Hat das reine Korrektorat noch Zukunft?

    Doch Isabelle ist nicht nur Fehlerfinderin, sie achtet auch auf den roten Faden und gibt stilistische Ratschläge. Auf Wunsch erhalten wir das Komplettpaket, inklusive Autorenbegleitung. Isabelle steht uns dann als Mentorin während der gesamten Buchentstehung zur Seite: von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung. Was genau die Autorinnen und Autoren bewegt, mit Isabelle zusammenzuarbeiten, darüber haben wir gesprochen.

    Auch wenn die KI schon einiges kann, das Bedürfnis nach Menschlichkeit bleibt. Wer schreibt, weiß, wie schnell man in Selbstzweifel gerät. Da kann menschliches Feedback sehr erbaulich sein.

    Am Ende sprechen wir noch über Zielgruppen und darüber, was es bei der Buchstruktur zu beachten gilt.

    Viel Spaß beim Hören!

    Shownotes

    Isabelles Website:

    https://www.isabelle-romann.de/

    Isabelle bei LinkedIn:

    https://www.linkedin.com/in/isabelle-romann/


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    1 時間 23 分
  • #23 »Damals hätte Bushido auch der nächste Herbert Grönemeyer werden können« – mit Lars Amend
    2026/02/23

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    Zu meinem heutigen Podcast-Gast sagte Bushido einmal: »Du bist der erste Journalist, der versteht, was ich sage.«

    Lars Amend begleitete den Rapper bei einem Videodreh und schrieb darüber eine Geschichte für eine Zeitung. Und weil sich Bushido von Lars verstanden fühlte, bot er ihm an, seine Biografie zu schreiben. Lars hatte keine Ahnung, wie man eine Biografie schreibt, aber sein Gefühl sagte ihm, er werde das schon hinbekommen.

    Die beiden veröffentlichten das Buch 2008 und landeten direkt auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestseller-Liste. Bis heute verkaufte es sich über 250.000 Mal.

    Nach diesem Erfolg kam der Verlagschef auf Lars zu und fragte ihn, ob er sich denn vorstellen könne, ein Buch mit Rudolf Schenker, dem Gitarristen und Bandleader der Scorpions, zu schreiben. Lars war zunächst nicht gerade begeistert. Doch als er sich mit Rudolf in Schwarmstedt traf, war im klar, dass die Zusammenarbeit eine große Chance für ihn ist – die beiden schwangen direkt auf einer Wellenlänge.

    Bis heute sei es das vermutlich wichtigste Buch, das er geschrieben hat, verriet Lars. Denn Rudolf wurde zu seinem Mentor und beantwortete in dem Buch alle »Fragen des Lebens«, die einem 30-Jährigen eben so durch den Kopf schwirren. Für das Vorwort gewannen sie übrigens Paulo Coelho, Lars hat ihn sogar persönlich in Genf treffen dürfen.

    Unter anderem darüber sprechen wir in meinem Podcast »Hör mal, wer da schreibt«. Doch es geht um weit mehr. Lars erzählt, wie er vor 20 Jahren über die Musik zur Schriftstellerei kam und mit welcher Einstellung er durchs Leben ging und heute noch geht. Der vielleicht wichtigste Rat: Gib dir selbst kein Nein, bevor du es nicht gehört hast.

    Ich habe das Gespräch sehr genossen. Und wenn es dir auch gefällt, würde mich freuen, wenn du meinen Podcast bewertest.

    Gute Unterhaltung!


    Shownotes:

    Lars' Homepage:

    https://www.lars-amend.de/

    Lars Instagram-Profil:

    https://www.instagram.com/larsamend/?hl=de


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    1 時間 24 分
  • #22 Lebenszeichen nach Sendepause: Wie geht‘s hier weiter?
    2026/02/13

    Ein Jahr ist es her, seit die letzte Podcastfolge online gegangen ist. Warum es hier so lange still war? Das erzähle ich in dieser Episode. So viel vorab: Schriftstellerisch war einiges los im Jahr 2025, das führte dazu, dass mir für Podcastaufnahmen die Zeit fehlte.

    Aber es geht jetzt weiter hier. Die nächsten beiden Interviewfolgen sind schon aufgenommen, und auch einige Solofolgen erwarten dich.

    Falls dir ein sprachliches Thema am Herzen liegt, über das ich mal sprechen soll, oder du einen Interviewgast im Sinn hast, den du gern in diesem Podcast hören würdest: Lass es mich wissen. Am besten schreibst du mir bei LinkedIn.

    Liebe Grüße

    Christian


    Shotnotes

    Hier erreichst du mich bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christian-gaschler/

    Meine Veröffentlichung mit Maurice: „Erfolg ist kein Zufall"

    https://amzn.eu/d/0gFPUCuM


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    8 分
  • #21 Vom Zeitungsausträger zum Lektorenausbilder trotz Sprachbarriere – mit Evgenij Unker
    2025/02/12

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    »Wenn ich das kann, kann das im Grunde jeder.« Diese Einstellung vertritt der Lektorenausbilder Evgenij Unker, der kaum Deutsch sprach, als er mit seiner Familie aus Russland nach Deutschland zog.

    Um sein Germanistikstudium zu finanzieren, trug er zunächst Zeitungen aus und bot Nachhilfe an. Bis er feststellte, dass seine Dienste als Lektor gefragt waren. Evgenij korrigierte wissenschaftliche Arbeiten und andere Texte; dabei entwickelte er eine Leidenschaft für die deutsche Sprache, die er heute an seine Trainees weitergibt.

    Die angehenden Lektorinnen und Lektoren bildet er nicht nur fachlich aus, sondern lehrt sie auch, wie sich mit dieser Arbeit Geld verdienen lässt. Ein oft unterschätzter Aspekt. Evgenij erzählt uns von seinem Ausbildungsprogramm, außerdem sprechen wir über künstliche Intelligenz. Wie wirkt sich ihr Aufstieg auf den Lektorenberuf aus?

    Selbstverständlich reden wir auch über Stilistik. Wie definiert Evgenij »Stil«? Wie wahrt er ihn als Lektor? Und welche stilistischen Tipps hat er für uns? Du darfst gespannt sein.

    Du hast Interesse an Evgenijs Lektorenausbildung?

    https://ausbildung.unker.com

    Oder an einem Lektorat?

    lektorat@unker.de




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    1 時間
  • #20 Jedes Ghostwriting läuft anders ab – mit Hendrik Heisterberg
    2025/01/22

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    Sieben Bücher hat Hendrik Heisterberg schon als Ghostwriter geschrieben. Zu seinen Auftraggebern zählen einige bekannte Gesichter, unter anderem ein norddeutscher Fernsehkoch sowie ein Hochzeitsplaner. Wie die Zusammenarbeit zwischen »Ghost« und Auftraggeber aussieht, darüber erfährt man in der Öffentlichkeit relativ wenig. Doch heute gibt es Details zu hören. In dieser Folge verrät uns Hendrik, mit wem er schon zusammengearbeitet hat, wie unterschiedlich Ghostwriting-Projekte ablaufen, über welchen Kanal er Kunden gewinnt und welches Honorar er aufruft. Außerdem sprechen wir über das Schreiben. Wie ist Hendrik Autor und Ghostwriter geworden und welche Tipps hat er für uns, die ihren Schreibstil entwickeln wollen? Viel Spaß beim Hören!

    So erreichst du Hendrik:

    Hendriks Website
    http://www.hendrikheisterberg.de/

    Hendriks LinkedIn-Profil
    https://www.linkedin.com/in/hendrik-heisterberg-630611206/

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    1 時間 2 分
  • #19 So baust du dir eine Personal Brand mithilfe von LinkedIn auf – mit Clara Sophie Bellstedt
    2024/09/18

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    Wie baue ich mir eine Personal Brand bei LinkedIn auf? Diese Frage schwirrt sicherlich einigen von uns im Kopf herum. Kluge Antworten darauf hat mein heutiger Podcast-Gast: Clara Sophie Bellstedt.

    Für ihre Kunden erarbeitet Clara die Positionierung, sie optimiert Profiltexte, berät zu Profilbildern und Bannern, erstellt Content-Strategien; und bei Bedarf schreibt sie sogar die Beiträge ihrer Kunden. Sie ist also LinkedIn-Ghostwriterin.

    Unser Gespräch startet mit der nicht unbedingt leicht zu beantwortenden Frage: Was ist überhaupt eine Personal Brand? Wir haben uns darauf geeinigt, dass eine Personal Brand das ist, was du an der Bushaltestelle einer fremden Person über dich erzählen würdest. Wie wir darauf kommen, erfährst du in der Folge.

    Im Laufe des Gesprächs schauen wir uns die unterschiedlichen Bausteine des LinkedIn-Profils an. Clara gibt uns folgende Tipps mit auf den Weg:

    1) Nutze die 220 Zeichen, die dir für die „Bio“ zur Verfügung stehen, damit sich die Besucher deines Profils auf die Schnelle ein Bild verschaffen können, wer du bist. Idealerweise nutzt du dabei Keywords wie zum Beispiel „Ghostwriter" oder „Steuerberaterin".

    2) Definiere einen griffigen Slogan. Bei Clara ist das „LinkedIn kann auch einfach sein."

    3) Gestalte einen Banner in den Farben, mit denen du dich identifizierst.

    4) Kenne und finde deine Zielgruppe: Mit wem willst du zusammenarbeiten? Wen willst du anziehen? Die Devise lautet: Klare Ansprache, scharfe Abgegrenzung. Denn falls du alle ansprichst, erreichst du niemanden richtig.

    5) Überzeuge in deinem Info-Text. Ob du tendenziell rational oder emotional schreibst, machst du von deiner Zielgruppe abhängig. Orientiere dich an den W-Fragen:

    Wer bist du?
    Was machst du?
    Wofür machst du es?
    Wie hast du schon anderen geholfen?

    Abgesehen von diesen wertvollen Gedanken hat Clara einen Rat für uns, wie wir mehrere Bereiche einer Personal Brand miteinander kombinieren können. Als Fallbeispiel diene ich, denn ich bin sowohl Ghostwriter als auch Sprachpfleger und möchte das auch zum Ausdruck bringen. Jetzt willst du wissen, was die Lösung hierfür ist, oder? Wusste ich's doch! ;-)

    Zum Abschluss gibt uns Clara einen Einblick, wie LinkedIn-Ghostwriting abläuft, vor allem, wie sie den Ton ihrer Kunden trifft. Spätestens an dieser Stelle sprechen wir über Stilistik, über eines meiner Lieblingsthemen. :)

    Claras LinkedIn-Profil
    https://www.linkedin.com/in/clara-sophie-bellstedt/







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    57 分