エピソード

  • Wunschbüro, Wunschfesttag und Wunschtandems: Persönliche Zukunftsplanung in der Stiftung Säntisblick (Schweiz)
    2026/01/11
    Wunschbüro, Wunschfesttag und Wunschtandems: Persönliche Zukunftsplanung in der Stiftung Säntisblick (Schweiz) Aus der Rubrik: Lust auf Zukunftsplanung: Ellen Keune im Gespräch mit Caroline Parpan Die Moderatorin für Persönliche Zukunftsplanung Caroline Parpan erzählt in dieser Folge von Lust auf Zukunftsplanung voller Freude und Stolz, wie sie ihren Traum von einem Wunschbüro in der Stiftung Säntisblick (Schweiz) in die Tat umsetzt. Auch ein Wunschfesttag ist in Planung. Damit an diesem Tag alle teilnehmen können, die auch teilnehmen wollen, wurden vorab Wunschtandems gebildet. Caro berichtet der Gastgeberin Ellen Keune davon, dass sie sich nicht nur für die banalen Wünsche, sondern auch sehr für die tiefgründigen Lebenswünsche interessiert. Gleichzeitig sprechen Sie auch über Haltung von Mitarbeitenden und wie sie Methoden der Persönlichen Zukunftsplanung ebenso in Mitarbeitendengesprächen gut nutzen kann.Über viele innovative Ideen aus der Schweiz hörst du in dieser Episode von Lust auf Zukunftsplanung, der Rubrik im IGEL-Podcast über Zukunft und Zukunftsplanung. Wir hören uns in der Zukunft. Die Episoden dieser Rubrik „Lust auf Zukunftsplanung“ erscheinen im IGEL-Podcast immer am 2. Sonntag in den ungeraden Monaten. Ellen Keune freut sich über Feedback, Anmerkungen und Wünsche per Mail an laz@ellen-keune.de oder auf Social Media:Instagram: https://www.instagram.com/ellenkeune?igsh=MWZwcWd6c3ZzcnR2bg==Facebook: https://www.facebook.com/share/1C5JWDWZg2/?mibextid=wwXIfr LinkedIn: linkedin.com/in/ellen-keune-zukunft-staerken-inklusive, https://www.linkedin.com/in/ellen-keune-zukunft-staerken-inklusive>Internet: www.ellen-keune.deWeitere Informationen und Kontakt zu Caroline Parpan:E-Mail: caroline.parpan@stiftungaeentisblick.chStiftung Säntisblick: https://www.stiftungsaentisblick.chWINklusion: https://www.winklusion.ch/Und hier gibt’s Informationen zum Thema Persönliche Zukunftsplanung: www.persoenliche-zukunftsplanung.eu https://www.persoenliche-zukunftsplanung.eu/,und hier geht’s zur IGEL-Internetseite: www.igelmedia.com https://igelmedia.com/. Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com
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    53 分
  • Was bleibt, was kommt, was fehlt? Ein ehrlicher Inklusions-Jahresrückblick auf 2025 und Ausblick auf 2026
    2026/01/01
    Zum Auftakt ins Jahr 2026 zieht Sascha Lang gemeinsam mit Ottmar Miles-Paul von den Kobinet Nachrichten eine ehrliche und kritische Bilanz des Inklusionsjahres 2025. In dieser besonderen Rückblicksfolge sprechen beide über Fortschritte, Stillstand und Rückschritte in der Behindertenpolitik und gesellschaftlichen Teilhabe. Deutlich wird: Es mangelt nicht an Gesetzen, Strategien oder der UN-Behindertenrechtskonvention – sondern an konsequenter Umsetzung und politischem Willen.Ein zentrales Thema ist die Rolle der Medien: Während polarisierende und populistische Aussagen große Aufmerksamkeit bekommen, bleiben gute Beispiele gelungener Inklusion oft unsichtbar. Ottmar Miles-Paul betont, wie wichtig es ist, positive Praxis stärker sichtbar zu machen, ohne bestehende Missstände zu verschweigen. Sascha Lang kritisiert scharf politische Aussagen, die ohne Fachkenntnis oder Kontakt zu Betroffenen getroffen werden, und fordert mehr Dialog auf Augenhöhe.Gemeinsam blicken sie auf die Entwicklung der Behindertenbewegung, die sich 2026 neu positionieren und stärker vernetzen müsse, um gehört zu werden. Auch Themen wie Arbeit, Teilhabe am Arbeitsmarkt, Aktivismus, Erschöpfung im Ehrenamt und die Notwendigkeit von Regeneration kommen zur Sprache. Diese Folge ist ein leidenschaftlicher Appell für mehr Vernunft, mehr Zuhören und mehr echte Inklusion – jenseits von Sonntagsreden.Dazu werfen beide natürlich auch einen Blick auf das neue Jahr und gehen wie immer mit viel Hoffnung voran.Auch Ottmars neues Buch ist ein Thema. Mehr News auf:www.kobinet-nachrichten.org Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com
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    1 時間 1 分
  • 🎉 Vom Kabuff zur Community – Wie aus einer Idee ein Inklusionspodcast wurde
    2025/12/21
    Diese Folge ist mehr als ein Jubiläum – sie ist ein Meilenstein.
    300 Episoden IGEL Podcast und 30 gemeinsame Ausgaben von „Sonntag trifft IGEL“ stehen für Kontinuität, Haltung und gelebte Inklusion.In einem offenen, persönlichen Gespräch blicken Jennifer Sonntag und Sascha Lang zurück auf die Anfänge:
    auf improvisierte Aufnahmesituationen, auf Sonntage im „Kabuff“, auf Terminchaos, Technikfragen und den Mut, einfach anzufangen.Diese Episode erzählt, wie aus einer Idee ein Podcast wurde,
    aus Gesprächen eine Community
    und aus Zuhören ein Instrument für Teilhabe, Information und Empowerment.Es geht um Radio-Vergangenheit und Podcast-Freiheit,
    um die Entscheidung gegen Perfektion und für Authentizität,
    um Barrierefreiheit, lange Gespräche und die Kraft, Themen wirklich auszuerzählen.Jennifer würdigt 300 Folgen voller Mehrwert, Haltung und politischer Einordnung.
    Sascha spricht über Motivation, Durchhaltevermögen und die vielen Menschen,
    ohne die dieser Podcast nie möglich gewesen wäre.Diese Folge feiert nicht Zahlen –
    sie feiert Beziehungen, Vertrauen und gemeinsames Dranbleiben.Ein Dank an alle Wegbegleiterinnen, Unterstützerinnen, Co-Moderator*innen, Assistenzen, Partner und vor allem:
    an euch, die zuhören, weiterdenken und diese Reise mittragen.Inklusion ganz einfach leben – seit 300 Folgen. Hier geht es zur Folge vn Sonntag Trifft IGEL über Weihnachten:https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/episode/von-weihnachten-zu-feedbackrunde-humor-sonntag-trifft-igel Hier geht es zu Jennifer Sonntag: www.jennifer-sonntag.de Links zum IGEL Podcast Podcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“ https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: http://www.inklusator.com Socialmedia: Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcast Instagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/ Feedback: sonntagtrifftigel@inklusator.com
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    1 時間 26 分
  • Tower Fernassistenz: Sehen lassen per App, genau wenn du’s brauchst
    2025/12/20

    In Folge 299 des IGEL Podcasts spricht Sascha Lang mit Katharina Rippel und Kai Bauder von Tower Fernassistenz über die Entwicklung und Praxis der Fernassistenz für blinde, sehbehinderte und Menschen mit Lernschwierigkeiten. Die Gäste erklären, wie Assistenz per Smartphone-App funktioniert und wie Nutzerinnen per Videoverbindung von echten Menschen visuell unterstützt werden – etwa beim Lesen von Post, bei der Orientierung im öffentlichen Raum, beim Einkaufen oder im Haushalt.
    Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf den Erfahrungen seit dem offiziellen Start rund um die Side City: Das Team ist gewachsen, die Servicezeiten wurden deutlich ausgeweitet und die App steht inzwischen auch für Android zur Verfügung. Katharina gibt Einblicke in die Ausbildung der Fernassistent
    innen und betont die Bedeutung klarer Sprache, guter Beschreibung und einer respektvollen Haltung gegenüber den Nutzerinnen.
    Kai bringt die Perspektive eines Betroffenen ein und erklärt, warum strukturierte Anweisungen und gutes Beschreiben für blinde Menschen entscheidend sind. Außerdem geht es um Fernassistenz am PC, Datenschutz, ungewöhnliche und berührende Alltagssituationen sowie um kreative Einsätze wie Museums- oder Weihnachtsmarktbegleitungen. Abschließend werfen die Gäste einen Blick in die Zukunft von Tower Fernassistenz und sprechen über Visionen, Finanzierungsperspektiven und den Wunsch, dass Fernassistenz so selbstverständlich wird wie ein Anruf bei Freund
    innen.Hier geht’s zu Tower Fernassistenz:Website: https://tower-assist.deInstagram: https://www.instagram.com/tower_fernassistenz Facebook: https://www.facebook.com/profile.php?id=61559492080368LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/tower-fernassistenzYouTube: https://www.youtube.com/@tower-fernassistenz Kontakt zu Tower Fernassistenz:Telefon: 0173 8406203E-Mail: info@tower-assist.de Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com
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    34 分
  • konkrete Planungs- und Anwendungsbeispiele mit der Nullschwelle von ALUMAT
    2025/12/17
    In der vierten und letzten Folge der ALUMAT-Reihe im IGEL-Podcast steht die praktische Umsetzung von Barrierefreiheit im Fokus. Reinhold Kober von ALUMAT begrüßt die Architektin Kornelia Grundmann sowie Stefan Gaschler, Vertrieb, Objektberatung und Barrierefreiheitsbeauftragter bei ALUMAT. Im Gespräch geht es um konkrete Planungs- und Anwendungsbeispiele rund um die ALUMAT-Nullschwelle und die Frage, warum niveaugleiche Übergänge ein zentraler Baustein inklusiven Bauens sind.
    Kornelia Grundmann bringt dabei eine besondere Perspektive ein: Als Rollstuhlnutzerin und Sachverständige für barrierefreies Bauen berichtet sie aus eigener Erfahrung, wo Planung häufig scheitert, warum Barrierefreiheit früh mitgedacht werden muss und welchen Mehrwert schwellenlose Lösungen für alle Nutzerinnen und Nutzer bieten.
    Stefan Gaschler beleuchtet die Sicht der Praxis und zeigt, wie sich Haltungen am Markt verändern – von Ignoranz über Pflichtübungen hin zu einem echten Zukunftsbewusstsein. Deutlich wird: Barrierefreiheit ist kein Sonderwunsch, sondern ein Qualitätsmerkmal, das Komfort, Selbstständigkeit und Wertbeständigkeit vereint. Eine Folge über Haltung, Verantwortung und darüber, wie Inklusion ganz konkret gebaut werden kann. #IGELPodcast #InklusionGanzEinfachLeben #ALUMAT #Nullschwelle #Barrierefreiheit
    Mehr Infos unter: www.alumat.deLinks zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com
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    26 分
  • Selbstvertretung ist kein Selbstläufer
    2025/12/03
    In dieser Episode von *IGEL – Inklusion ganz einfach leben* spricht Sascha „Inklusator“ Lang über das zehnjährige Jubiläum der Liga Selbstvertretung, das am 2. Dezember gefeiert wurde. Die Veranstaltung wurde von Ottmar Miles-Paul moderiert und bot einen umfassenden Blick auf die Geschichte, Bedeutung und aktuellen Herausforderungen der Selbstvertretung in Deutschland. Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, erinnerte in seinem Grußwort daran, dass echte Behindertenpolitik nur mit konsequenter Partizipation möglich ist. Prof. Dr. Sigrid Arnade zeichnete die Entwicklung der Selbstvertretung nach und erläuterte den Übergang vom medizinischen zum menschenrechtlichen Modell der Behinderung. Sie betonte die Rolle der UN-Behindertenrechtskonvention und erklärte, welche Kriterien eine echte Selbstvertretungsorganisation – eine DPO – erfüllen muss. Dr. Leander Palleit von der Monitoring-Stelle UN-BRK stellte die Allgemeine Bemerkung Nr. 7 vor, die die Bedeutung von Beteiligung und die Pflichten des Staates gegenüber Selbstvertretungsorganisationen beschreibt. Er machte deutlich, dass Deutschland noch weit von echten Beteiligungsstandards entfernt ist und insbesondere strukturelle, finanzielle und zeitliche Rahmenbedingungen verbessern muss. In der anschließenden Gesprächsrunde diskutierten Ellen Kubica, Nancy Frindt, Thomas Kühnecke und Beatrice Gommes über Selbstvertretung in der Praxis. Themen waren unter anderem Werkstätten und Alternativen, das Budget für Arbeit, der Schutz von Frauen mit Behinderung, psychische Beeinträchtigungen und der Umgang mit Zwangsmaßnahmen. Die Teilnehmenden gaben Einblicke in ihre Arbeit, sprachen über Empowerment, Peer-Beratung und Nachwuchsförderung und formulierten klare Erwartungen an Politik und Gesellschaft: mehr Ressourcen, echte Einflussmöglichkeiten und einen konsequent menschenrechtsbasierten Ansatz.Die Veranstaltung hatte den Titel 10 Jahre LIGA Selbstvertretung: Selbstvertretung und Partizipation – Schlüssel zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Sie wurde durchgeführt von der LIGA Selbstvertretung in Kooperation mit der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention beim Deutschen Institut für Menschenrechte. Der Link zur LIGA Selbstvertretung lautet: www.liga-selbstvertretung.de Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com
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    1 時間 11 分
  • Triage-Schock & Gesetzeschaos: Der härteste Inklusions-Monat 2025
    2025/12/01
    Triage-Schock & Gesetzeschaos: Der härteste Inklusions-Monat 2025 Im Gespräch: Sascha Lang (Inklusator) und Ottmar Miles-Paul von den Kobinet Nachrichten im Monatsrückblick November 2025 In dieser Episode blicken wir auf einen besonders intensiven November 2025 zurück – politisch, gesellschaftlich und emotional. Im Zentrum steht der Referentenentwurf zum Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), der statt Fortschritten eine deutliche Verschlechterung bringen könnte. Besonders kritisch sehen wir die geplanten Ausnahmen, die Barrierefreiheit für viele Anbieter zu einer „unverhältnismäßigen Belastung“ erklären würden. Das würde für viele Menschen mit Behinderungen im Alltag mehr Hindernisse schaffen als abbauen und widerspricht dem Anspruch der UN-Behindertenrechtskonvention.Ein weiteres wichtiges Thema ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Triage. Die bisherige Gesetzesregelung wurde gekippt, und die Verantwortung liegt nun bei den Bundesländern. Das Risiko: ein Flickenteppich mit unterschiedlichen Standards und Unsicherheiten für alle, die in Krisensituationen besonderen Schutz brauchen. Wir sprechen darüber, wie wichtig ein starker föderaler Rahmen wäre – und warum Gesundheitsgerechtigkeit nicht verhandelbar ist.Große Sorgen bereitet auch die Lage der Persönlichen Assistenz in Berlin. Rund 150 Assistenznehmerinnen kämpfen um angemessene Bezahlung ihrer Assistentinnen im Arbeitgebermodell. Die Situation ist angespannt, bürokratisch blockiert und gefährdet die Selbstbestimmung vieler Menschen. Gleichzeitig zeigen die Proteste, wie viel Kraft und Zusammenhalt die Selbstvertretungsbewegung hat.Auch der Arbeitsmarkt bereitet Anlass zur Kritik: Schwerbehinderte Menschen sind weiterhin überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen, obwohl Unternehmen über Fachkräftemangel klagen und vielfältige Fördermöglichkeiten bestehen. Wir beleuchten die strukturellen Barrieren, die hier weiterhin spürbar sind.Neben all den schwierigen Entwicklungen gibt es aber auch positive Impulse. Die Lebenshilfe verabschiedet sich vom Begriff „geistig behindert“, und die Heilerziehungspflege orientiert sich sprachlich und konzeptionell in Richtung „Teilhabe-Pädagogik“. Eine neue Genossenschaft behinderter Arbeitgeber*innen entsteht, die das Arbeitgebermodell stärken und professionalisieren soll. Wir sprechen über deren Potenzial und Bedeutung.Aus Luxemburg gibt es ermutigende Initiativen zu barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum: Bei Neubauten sollen mindestens zehn Prozent der Wohnungen barrierefrei gestaltet werden – ein wichtiger Schritt gegen Wohnungsnot und für echte Teilhabe. Gleichzeitig arbeiten Verbände und Politik verstärkt zusammen, um inklusive Strukturen im Sport und im Alltag weiter voranzubringen.Zum Abschluss blicken wir auf den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember, der mit zahlreichen Aktionen, Forderungen und Diskussionen verbunden ist. Gerade nach einem Monat voller Rückschläge zeigt sich, wie entscheidend gesellschaftlicher Zusammenhalt, politische Verantwortung und kontinuierliches Engagement sind.Alle Nachrichten in Schriftform gibt es unter:www.kobinet-nachrichten.org Hier der Link zur in der Episode angesprochenen folge vom 10.11.2022"Mehr als die Hälfte der Bundestagsabgeordneten geben den Ärzten einen Freifahrtschein für Triage" (https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/episode/mehr-als-die-haelfte-der-bundestagsabgeordneten-geben-den-aerzten-einen-freifahrtschein-fuer-triage) Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com
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    1 時間 3 分
  • Begehrt, benutzt, begrenzt? - Wenn Behinderung zum Fetisch wird –
    2025/11/23
    In dieser Episode von „Sonntag trifft IGEL“ sprechen Jennifer Sonntag und Sascha Lang über ein Thema, das viele betrifft, über das aber kaum jemand spricht: Was passiert, wenn Behinderung nicht nur als Merkmal wahrgenommen wird, sondern zum Objekt sexueller Begierde wird? Unter dem Titel „Begehrt, benutzt, begrenzt? – Wenn Behinderung zum Fetisch wird“ öffnen beide einen wichtigen, sensiblen und oft tabuisierten Raum.Zu Beginn blicken sie auf die Rückmeldungen zur vorherigen Folge, in der es um Heilung, Hoffnung und Identität ging. Viele Hörer*innen haben beschrieben, wie belastend es ist, immer wieder mit der Frage konfrontiert zu werden, ob eine Behinderung „behandelbar“ sei – besonders dann, wenn es keinerlei realistische medizinische Perspektiven gibt. Ein klarer Tenor: Auch ohne Heilung kann ein Mensch ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben führen.Von dort aus führt der Weg direkt zum Kernthema dieser Folge: Behindertenfetisch und Blindenfetisch. Jennifer erläutert, warum sie den Begriff bewusst klar benennt und nicht verharmlost. Sie berichtet von Situationen, in denen sie nicht als Mensch wahrgenommen wurde, sondern allein als Projektionsfläche für die Fantasien anderer – von manipulativem Interesse über grenzüberschreitende E-Mails bis hin zu echtem Stalking. Die typischen Muster dahinter ähneln sich: ältere Männer, die gezielt blinde oder behinderte Frauen suchen, in der Hoffnung auf „Dankbarkeit“ oder „Anschmiegsamkeit“, und Menschen, die glauben, die Behinderung mache einen leichter kontrollierbar. Ein gefährliches Zusammenspiel aus Ableismus, Frauenfeindlichkeit und Machtgefällen.Ein wichtiger Teil des Gesprächs dreht sich um die Frage, wo die Grenze zwischen einvernehmlichem Kink und verletzendem Fetisch verläuft. Sascha bringt dabei das verbreitete Klischee zur Sprache, blinde Menschen würden nur den Charakter sehen. Beide stellen klar: Körperlichkeit, Ästhetik und gegenseitige Attraktivität spielen selbstverständlich auch bei blinden oder sehbehinderten Menschen eine Rolle. Entscheidend ist nicht, dass jemand Menschen mit Behinderung begehrt, sondern wie – und ob das Begehren den Menschen sieht oder nur die Behinderung.Jennifer erklärt außerdem, warum Menschen mit Behinderung besonders verletzlich sein können: Abhängigkeiten, Assistenzsituationen, gesellschaftliche Unsicherheiten und die Hoffnung auf Nähe können ausgenutzt werden. Sie betont: Ein „Ja“ ist nur dann ein Ja, wenn es wirklich frei ausgesprochen wird. Schweigen ist kein Ja. Angst ist kein Ja. Druck ist kein Ja.Trotz aller schwierigen Erfahrungen zeigen beide aber auch positive, empowernde Perspektiven: Es gibt selbstbestimmte Räume wie queere Kink-Communities, in denen Menschen mit Behinderung lustvoll, sicher und auf Augenhöhe ihre Sexualität leben können – ohne Objektifizierung, ohne Übergriffigkeit, ohne Machtmissbrauch.Zum Abschluss laden Jennifer und Sascha ihre Community ein, eigene Erfahrungen – gern anonym – zu teilen: belastende Begegnungen, aber auch schöne Und Hier interessante Links:Hier ein aufschlussreicher Beitrag vom ZDF:https://www.zdf.de/play/reportagen/funk-collection-funk-828-1528/funk-devotee--amelo-wir-stehen-auf-menschen-mit-behinderung-102 Und hier der Artikel aus dem Vice-Magazin:https://www.vice.com/de/article/nutzen-behinderungsfetischisten-menschen-mit-behinderungen-aus/ Hier geht es zu Jennifer Sonntag: www.jennifer-sonntag.de Links zum IGEL Podcast Podcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“ https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: http://www.inklusator.com Socialmedia: Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcast Instagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/ Feedback: sonntagtrifftigel@inklusator.com
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    41 分